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Die kirchlichen Eigentümer


►Die Kirche und der Kirchturm


In einem Dokument von 898, spendet ein gewisser Hérimont dem Abt Engelfried (von der benediktinischen Abtei aus Munster im Tal Sankt Gregor) alle seine Eigentümer in Thuringheim sowie einen Teil der Kirche.

In der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde dieses nur wenig bekannte Bauwerk durch eine romanische Konstruktion ersetzt. Ungefähr 2400 Turckheimer Einwohner machten durch Spenden diesen Bau möglich. Er beinhaltete drei Altare : den Hauptaltar, den Altar des heiligen Jakobus und den des heiligen Johannes, des Täufers. Alle waren ornamentiert mit Skulpturen und Tabernakeln, die verschwunden sind.

Aus dieser Zeit bleibt nur der Glockenturm übrig, dessen Datum man auf 1190 schätzt. Das Schiff hatte 7 Jahrhunderte lang gedient und wurde dann zwischen 1837 und 1839 durch einen neoklassizistischen Bau ersetzt.
Einige Spuren erinnern noch an das ursprüngliche romanische Bauwerk wie z.B. die romanischen Kapitelle, das Gerüst des alten Dachstuhls und einige Überbleibsel von Spitzbogenfensterrahmen erinnern an das alte romanische Bauwerk.

Der quadratische Kirchenturm zeigt einen klassischen lombardischen Fries. Der Teil mit roten winklig gehauenen Sandbausteinen ist alt, der verputzte Teil ist jünger.
Die im alten Glockenturm ausgebaute Kapelle präsentierte u.a. drei Standfiguren : die heilige Margerite mit dem Drachen, die heilige mit dem Kelch, sowie die heilige Katherina (oder Ursula, ein Zweifel besteht), alle sind Werke von einem Turckheimer Bürger namens M. Braun.

1661 wurde der Kirchturm nach einem Blitzeinschlag erhöht und 1736 musste er nach einem Tornado Windsturm repariert werden. Bei dieser Gelegenheit bekam er "ein Fässchen mit Wetterfahne - alles mit Gold überzogen" oben auf seinen Gipfel.

Am 24. Juni 1652, nach Aufforderung des Pfarrers, entschied der Magistrat als Namenspatronin die heilige Anne, Mutter der Jungfrau Maria. Diese Wahl erklärt sich einfach aus dem Grund, dass das Volksfest Ende Juli gefeiert wurde, und Sankt Anne (26. Juli) gab somit dem Fest seinen kirchlichen Urgrund. Auch das Pilgern nach Trois Epis, welches 1491 entstand, breitete sich aus und somit behielt Turckheim seine Originalität.


Turckheim befindet sich auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Der Weg führt durch das Brand Tor in die Stadt. Ein Gedenkstein befindet sich an der Wand des alten Pfarrhauses und in der Kirche kann man ein sehr schönes Gemälde von Sankt Jakob bewundern. Entlang der rue du Conseil und der Grand rue bis zum Munster Tor sind Nägel aus Bronze in di Pflastersteine gehauern, um den Pilgern den  Weg zu seigen.

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► Die Orgel, ein Gemeinschaftswerk Silbermann - Callinet - Kern

Am 3. November 1791 kaufte die Stadt Turckheim die Orgel von der zisterzinischen Abtei von Pairis. Es ist ein sehr wertvolles Instrument aufgrund seines Buffets und seines Bauherrn Silbermann.

Bei seiner Installierung in die Turckheimer Kirche wurde sie durch den Orgelbauer Callinet um das Recit vergrößert. Durch den Brand, den die Kirche in der Nacht vom 5. Juli 1978 erlitt, wurde die Orgel größtenteils beschädigt, das Rückenteil wurde total zerstört und von dem Orgelbauer Kern 1983 restauriert. Das Originalbuffet von Silbermann konnte ebenfalls restauriert und das Positiv der großen Orgel konserviert werden.

Das gegenwärtige Instrument setzt sich also zusammen aus der großen Orgel von Silbermann, des Recits von Callinet und des Rückenteils von Kern.


► Golgathas, Kreuze, Betestellen und Ruheplätze

Um Turckheim herum gibt es diese meistens bescheidenen Monumente ; sie zeugen für den christlichen Glauben denn sie wurden von frommen Händen errichtet.

Es sind jedoch vor allem Teile aus unserem Stadteigentum welche Ereignisse aus der Geschichte widerspiegeln. Sie bleiben uns dank ehrenamtlicher Helfer, die sie pflegen, gut erhalten.

Sie können auf vielen Spazierrundgängen entdeckt werden. Fragen Sie einfach bei der Touristeninformation nach.


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